Erstes Gold bei Special Olympics

Bundesminister verleiht symbolisches Gold an Peter Jorcke

 

Von Thomas Riemer

 

Wahrhaft olympische Stimmung brachte der erste Wettkampftag der sächsischen Special Olympics in Riesa am Freitag. Rund 700 geistig Behinderte wetteifern noch bis zum Sonntag um Edelmetall sowie die Qualifikation für die deutsche Endrunde im kommenden Jahr in München.

Am Freitag wurden auch die ersten Sieger geehrt – und das von keinem Geringeren als Bundesverteidigungsminister Lothar de Maiziere (CDU). Vor großer und begeisterter Kulisse mit tollem Rahmen im Festzelt vor der Erdgasarena überreichte der den Handballern der Diakonie Westsachsen aus Werdau die verdienten Goldmedaillen. Silber ging an das Team von Concordia Delitzsch, Bronze an den VfL Meißen. Zu den Gratulanten gehörte ebenfalls Riesas Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer.

Freudentränen gab es danach bei Peter Jorcke - und stehende Ovationen des Publikums obendrein. Er erhielt aus der Hand des Ministers unter anderem eine symbolische Goldplakette für sein ehrenamtliches Engagement bei der Organisation der Special Olympics in Riesa. Jorcke, selbst Rollstuhlfahrer, hatte sich im Sommer spontan zur Mitarbeit im Organisationsteam bereit erklärt und danach insbesondere um die finanziellen Belange der Veranstaltung gekümmert. Während der Wettkämpfe selbst gehört er quasi zur „Schaltstelle“ für die Erledigung der vielen großen und kleinen Ansprüche der Teilnehmer und Betreuer.

 

(erschienen in der Sächsischen Zeitung Riesa am 24. September 2011)

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