Großenhainer Nachwuchs gibt weiter das Tempo vor
 
 
Von Thomas Riemer
 
Im Sachsen-Thüringen-Cup stehen drei Gesamtsiege zu Buche. Dahinter gab es weitere Podestplätze. Jetzt geht es in die Winterpause.

Gera war die letzte Station der Speedskater des Großenhainer Rollsportvereins (GRV) in dieser Saison. Wie in jedem Jahr wurden dort auch die Pokale im Sachsen-Thüringen-Nachwuchs- und Juniorcup (SaThü) vergeben. Und da haben die Röderstädter als bester sächsischer Verein kräftig abgesahnt. "Wir sind mit den Ergebnissen von Gera und den Ergebnissen beim SaThü sehr zufrieden", so Trainerin Uta Pohl. Mit Elisabeth Baier (A13), Franz Pottrich (B11) und Gideon Hande (B10) stellen die Großenhainer drei Gesamtsieger. Sie haben sich bei drei Streichergebnissen in den neun Saisonrennen durchgesetzt. Zur Idealpunktzahl von 180 fehlten Elli Baier am Ende ein, Franz Pottrich vier Punkte. Gideon Hande schaffte sogar die maximale Ausbeute.

Im Kampf um die Podestplätze brachte der letzte Wettkampf in Gera am Sonntag noch ein paar erfreuliche Verschiebungen. Anna-Maria Pottrich konnte sich hinter Vereinskollegin Elli Baier noch auf den zweiten Platz vorarbeiten. "Sie ist in Gera auf der langen Strecke nochmal ein ganz starkes Rennen gelaufen", freut sich Uta Pohl.

Seine erste SaThü-Saison absolvierte der neunjährige Richard Krause. In Gera bestätigte er seine Fortschritte - und prompt gelang auch ihm, in letzter Sekunde aufs Vize-Treppchen zu steigen. Als Gesamtzweiter stand zudem schon vor dem letzten Rennen Dorian Joel Leupold (B11) fest.

Zwar ohne einen Platz unter den ersten Drei, dafür mit vier vierten Rängen, haben die Kadetten und Junioren ihre Wettkampfserie beendet. Und dabei teilweise auch ein wenig Pech gehabt. Kira Rannacher zum Beispiel hatte einfach wegen Krankheit und Verletzungen eine "Streich-Null" zu viel. Norman Häußler musste im Frühjahr wegen einer Blessur eine längere Trainings- und Wettkampfpause einlegen. Einen Schub dagegen erfuhr Kadettin Sarah Wendler. "Sie hat sich vor allem auf den langen Strecken gut entwickelt", befindet Uta Pohl. Beim Geraer Halbmarathon gehörte die 14-Jährige zu den jüngsten Starterinnen und kam auf einen tollen 7. Platz bei den Frauen.

Jetzt geht es in die Winterpause. Doch der Schein trügt: Eine Trainingspause gibt es nicht.

Ergebnisse: www.rsv-gera.com

(Sächsische Zeitung, 28. September 2012)
 

 

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